ITIL® steht für Information Technology Infrastructure Library und ist der De-Facto Standard für das IT Service Management weltweit. Im Wesentlichen klassifiziert und beschreibt ITIL die Key IT Service Management Prozesse.

ITIL® gibt Antworten auf die Frage: Welche Prozesse sind für die Administration und den Betrieb der IT-Infrastruktur in einem Unternehmen notwendig, damit die mit dem Kunden vereinbarten Services optimal erbracht werden?

ITIL gibt keine Empfehlungen für die Aufbauorganisation und stellt auch keine Tools in den Mittelpunkt der Diskussion. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf Prozessen. Einer der größten Vorteile von ITIL® ist die Definition einer eindeutigen und standardisierten Begriffswelt für den IT-Bereich. Business Orientierung (Business Service Management) ist mindestens genauso wichtig wie die technische Sicht auf die IT.

Um die Zertifizierbarkeit einer IT-Organisation zu ermöglichen, wurde im Dezember 2005 die internationale Norm ISO/IEC 20000 gültig, die Mindestanforderungen für die Implementierung standardisierter Prozesse in IT-Organisationen festlegt. Die ISO 20000 geht zurück auf den British Standard BS 15000, der im Jahre 2000 unter maßgeblicher Mitwirkung der Autoren von ITIL veröffentlicht wurde, und liefert standardisierte Definitionen und Prozessanforderungen. Eine Gartner-Studie schätzt, dass "bis Ende 2008 mindestens 60% der relevanten Beschaffungsvorhaben der öffentlichen Hand und mindestens 30% des privaten Sektors in entwickelten Volkswirtschaften eine ISO 20000-Zertifizierung verlangen werden". ISO/IEC 20000 und ITIL ergänzen sich dabei komplementär. Während die Norm in Teil 1 (Specification) Anforderungen an die Prozesse definiert und in Teil 2 (Code of practice) Umsetzungsempfehlungen gibt, liefert ITIL generische Prozessbeschreibungen als Muster zur Erfüllung der Forderungen aus der Norm.


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